Europäisches Solidaritätskorps (ESK/ESC)
Europäisches Solidaritätskorps (ESK) beim Jugendwerk der AWO Württemberg
Das Europäische Solidaritätskorps (ESK) bietet jungen Menschen die einzigartige Möglichkeit, sich in internationalen Projekten zu engagieren, dabei wertvolle Erfahrungen zu sammeln und finanziell umfassend gefördert zu werden. Beim Jugendwerk der AWO Württemberg unterstützen wir dich dabei, deinen Platz in einem der vielfältigen Projekte des ESK zu finden. Ob du dich für soziale, kulturelle oder ökologische Projekte interessierst – der ESK Freiwilligendienst öffnet dir Türen zu spannenden Aufgaben in ganz Europa.
Was ist das Europäische Solidaritätskorps?
Das Europäische Solidaritätskorps ist ein von der EU initiiertes Programm, das jungen Menschen zwischen 18 und 30 Jahren die Möglichkeit gibt, sich in freiwilligen Projekten in Europa und darüber hinaus zu engagieren. Der ESK bietet dir die Chance, dich für Solidarität und Gemeinschaft einzusetzen und dabei deine persönlichen und beruflichen Fähigkeiten zu erweitern. Ob Umweltschutz, Bildungsarbeit, Flüchtlingshilfe oder kulturelle Projekte – beim ESK findest du zahlreiche Einsatzmöglichkeiten, die zu deinen Interessen passen.
Deine Vorteile beim Europäischen Solidaritätskorps
Mit dem ESK Freiwilligendienst kannst du nicht nur neue Länder und Kulturen entdecken, sondern auch aktiv zur Verbesserung der Gesellschaft beitragen. Alle Teilnehmer des ESK erhalten finanzielle Unterstützung, die Reisekosten, Unterkunft, Verpflegung und ein Taschengeld umfasst. Zudem erhältst du während deines Einsatzes umfassende Betreuung und Unterstützung durch das Jugendwerk der AWO Württemberg und unsere Partnerorganisationen. Durch den ESK kannst du wertvolle interkulturelle Erfahrungen sammeln und gleichzeitig deine Sprachkenntnisse verbessern.
Wo kannst du dich engagieren?
Das Jugendwerk der AWO Württemberg arbeitet mit zahlreichen Partnerorganisationen in ganz Europa zusammen, um dir den Zugang zu spannenden Projekten im Europäischen Solidaritätskorps zu ermöglichen. Ob du in Spanien, Italien, Griechenland oder einem anderen europäischen Land oder Drittländern wie Island, Georgien Ägypten tätig sein möchtest – wir helfen dir, den passenden Einsatzort zu finden. Der Fokus der Projekte liegt dabei auf sozialem Engagement, Umweltschutz, Jugendarbeit oder der Unterstützung benachteiligter Gruppen.
Wie bewirbst du dich für das Europäische Solidaritätskorps?
Die Bewerbung für den ESK ist einfach und unkompliziert. Auf unserer Website findest du alle wichtigen Informationen zu den Voraussetzungen, den Bewerbungsprozess und hilfreiche Tipps zur Vorbereitung auf dein freiwilliges Jahr. Du brauchst keine besonderen Vorkenntnisse, lediglich die Bereitschaft, dich aktiv in einem internationalen Projekt einzubringen.
Warum mit dem Jugendwerk der AWO Württemberg?
Das Jugendwerk der AWO Württemberg ist seit über 10 Jahren ein erfahrener Partner im Bereich des Europäischen Solidaritätskorps. Wir begleiten dich während deines gesamten Freiwilligendienstes – von der Auswahl der ESK-Einsatzstelle bis hin zu deiner Rückkehr. Mit unserer Unterstützung bist du optimal auf deinen Einsatz vorbereitet und kannst deine Zeit im Ausland in vollen Zügen genießen.
Nutze deine Chance, mit dem Europäischen Solidaritätskorps die Welt zu verändern und gleichzeitig wertvolle Erfahrungen für dein Leben zu sammeln! Starte jetzt deine ESK Bewerbung und finde heraus, wie du dich in Europa engagieren kannst.
Du hast noch Fragen? Dann melde dich gerne bei Annika Paulus annika.paulus@jugendwerk24.de oder 0711 94 57 29 123
Du willst dich unverbindlich bewerben? Dann klicke hier.
Erfahrungsberichte ehemaliger ESKler*innen
Hey, ich bin Malika. Nach meinem Abitur im letzten Jahr habe ich sechs Monate lang einen Freiwilligendienst in Bulgarien absolviert. Über das Europäische Solidaritätskorps bin ich auf die Aufnahmeorganisation @activebulgariansociety gestoßen, bei der ich gemeinsam mit anderen Freiwilligen aus ganz Europa mitwirken durfte.
Unsere Aufgaben drehten sich vor allem um die Planung und Durchführung verschiedener Veranstaltungen. Dabei konnten wir unsere Kulturen auf unterschiedliche Weise vorstellen – mal durch traditionelles Essen, Tanz oder Musik, mal bei gemütlichen Abenden mit Karaoke oder Gesellschaftsspielen.
Da ich eine große Leidenschaft fürs Tanzen habe, war es für mich besonders schön, die Volkstänze anderer Länder kennenzulernen und mehr über ihre Geschichte zu erfahren. Insgesamt war es eine bereichernde Erfahrung, in einem internationalen Team zu arbeiten, voneinander zu lernen und gemeinsam zu wachsen.
Mit der Zeit sind wir zu einer wunderbaren Gruppe zusammengewachsen und haben sogar kleine Reisen in andere Städte unternommen. Dieses halbe Jahr war für mich unglaublich prägend, und ich bin sehr dankbar für all die Erfahrungen und die Möglichkeiten, die mir dieses Programm eröffnet hat.
Hallo, ich bin Anne und der erste Monat von meinem ESK ging so schnell vorbei. Ich habe mich hier überraschend schnell wohlgefühlt und gut eingelebt. Mit 5 Freiwilligen lebe ich zusammen, mit denen ich mich gut verstehe. Im Projekt sind wir insgesamt 9 Freiwillige. Wir planen viele Workshops und nehmen auch selbst an einigen Teil oder besuchen verschiedene Schulen. Ich hatte auch schon die Möglichkeit mehr von Rumänien zu sehen, da wir für einige Projekte weiter gereist sind. Zum Beispiel waren wir in Bukarest, beim Schloss Bran, wandern bei Moieciu de Sus oder für Teambuilding in Hârja. Brașov ist eine sehr schöne Stadt und perfekt geeignet, um hier zu leben, da man von Attraktionen bis Supermärkten alles findet was man braucht.
Insgesamt bin ich bis jetzt sehr zufrieden mit dem Projekt und dem Leben hier.
Hallo, ich bin Finja und arbeite gerade in Dublin in einem Haus für obdachlose Menschen. Das Service House heißt Orchid House und ist auf kurzfristige Unterbringung spezialisiert. Die Bewohner*innen sind ganz unterschiedlich – Menschen aller Altersgruppen, wobei vor allem Männer über 40 überwiegen. Die Organisation DePaul, bei der ich tätig bin, unterstützt in erster Linie vulnerable Menschen, die von Obdachlosigkeit betroffen sind – ganz nach dem Motto “Housing First”.
Mein Alltag ist ziemlich abwechslungsreich: Ich unterstütze die Bewohner*innen im Alltag, zeige ihnen zum Beispiel, wie das Internet funktioniert, helfe bei organisatorischen Dingen und gestalte kreative Aktivitäten wie Musikgruppen.Mein Wochenplan sieht so aus:
Jeden Montag bringe ich meine Gitarre mit ins Haus, und wir singen und spielen gemeinsam bekannte Lieder – natürlich mit Tee, Kaffee und warmem Gebäck dazu. Ein schöner, entspannter Start in die Woche. Dienstags stehen verschiedene Brettspiele auf dem Programm: von Jenga über Backgammon, Billard bis hin zu klassischen Kartenspielen. Ab und zu gibt’s auch eine Bingo-Runde mit kleinen „Secret Prizes“. Mittwochs und freitags machen wir gemeinsam ein großes irisches Frühstück, das wir frisch zubereiten. Dabei achten wir auf ein recht fettreiches Essen, da viele der Bewohner:innen unter Alkoholsucht leiden und ihnen das über den Tag hinweg hilft. Typisch sind Würstchen im Brötchen, geschmorte Tomaten, Kartoffeln, Zwiebeln, Pilze, gebackene Bohnen und Eier. Donnerstags wird’s dann bunt: Wir malen und basteln zusammen – von personalisierten Tassen über bemalte Vogelhäuser bis hin zur Arbeit mit Ton. Begleitet wird das Ganze von beruhigender, „chilliger“ Rockmusik aus alten Zeiten.
Besonders schön finde ich, dass man so viele verschiedene Menschen kennenlernt und spürt, wie wichtig kleine Gesten und Gespräche im Alltag sind. Jede Kleinigkeit wird hier sehr wertgeschätzt.
Ich würde die Erfahrung auf jeden Fall weiterempfehlen – sie gibt einem tiefen Einblick in die soziale Arbeit, und man lernt unglaublich viel über Kommunikation, Geduld und auch über die eigenen Grenzen.
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