Jugendwerk der AWO - diskriminierungssensibel, na klar!
Unser neues Antidiskriminierungsprojekt im Jugendwerk der AWO Württemberg
Diskriminierung betrifft viele Kinder und Jugendliche, im Alltag, in der Schule, in der Freizeit. Als Jugendverband sehen wir es als unsere Verantwortung, Räume zu schaffen, in denen sich alle jungen Menschen sicher, respektiert und wertgeschätzt fühlen.
Mit unserem neuen Projekt bauen wir unsere Bildungsarbeit im Bereich Antidiskriminierung gezielt aus. Unser Ziel ist klar: Wir möchten unsere haupt- und ehrenamtlich Engagierten diskriminierungssensibel qualifizieren und so noch mehr Kindern und Jugendlichen gerechte und empowernde Ferien- und Bildungsangebote ermöglichen.
Das Thema Antidiskriminierung wird dauerhaft als Schwerpunkt in unserer Bildungsarbeit verankert. Eine zuständige Referentin koordiniert das Projekt, begleitet den neu gegründeten Arbeitskreis „Antidiskriminierungsarbeit im Jugendwerk“ und entwickelt gemeinsam mit internen und externen Expert*innen Qualifizierungsformate.
Besonders wichtig ist uns dabei:
Wir beziehen gezielt junge Menschen ein, die selbst Diskriminierung erfahren haben – etwa aufgrund von Migrations- oder Fluchterfahrung, Behinderung, sozialer Benachteiligung oder queerer Identität. Ihre Perspektiven sind unverzichtbar. Sie gestalten das Projekt aktiv mit und bringen ihre Erfahrungen, Ideen und Blickwinkel ein.
Antidiskriminierungsarbeit bedeutet für uns mehr als Theorie. Es geht um:
- diskriminierungssensible Methoden in Ferienprogrammen
- bewusste Sprache und inklusive Strukturen
- Empowerment von betroffenen Kindern und Jugendlichen
- klare Haltung gegen Ausgrenzung und Vorurteile
Unsere Teams werden dabei kontinuierlich begleitet und unterstützt. So entstehen Schritt für Schritt sichere Räume, in denen Vielfalt nicht nur akzeptiert, sondern aktiv gelebt wird.
Warum das wichtig ist
Kinder und Jugendliche brauchen Orte, an denen sie sich ausprobieren, wachsen können, ohne Angst vor Abwertung oder Ausgrenzung.
Mit diesem Projekt stärken wir nicht nur unsere Strukturen, sondern vor allem junge Menschen: Wir geben ihnen Werkzeuge an die Hand, sich selbst und andere zu stärken, heute und in Zukunft.
Denn eine gerechte Gesellschaft beginnt dort, wo junge Menschen lernen, Vielfalt als Stärke zu verstehen.
