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Think Green, Act Local

Think Green, Act Local

Náchod, Czech Republic 18th – 23rd March 2013

 

Auf ging es für uns in eine tschechische Kleinstadt namens Nachod, die vor allem für ihr selbstgebrautes Bier bekannt ist! Vom 19. bis zum 25.03.2013 konnten wir hier an einer internationalen Jugendbegegnung unter dem Thema “Think Green, Act Local” teilnehmen. Vertreten waren verschiedene Nationen und damit auch die landestypischen (Umwelt)Probleme. Rumänien benutzt die vom Staat gestellten Mülltonnen zur Mülltrennung zum Beispiel dafür Gurken und Paprika für den kalten Winter einzulegen, während wir in Deutschland mit unserem, nun ja, nennen wir es “Luxusproblem” der Feinstaubplakette auch einiges zu tun haben ;). In vielen Diskussionen haben wir uns überlegt, wie man die ökologischen Probleme eines Landes zusammen mit denen der Jugend miteinander in Verbindung setzten kann und somit eine geeignete Lösung für beide Probleme zu finden. “Grüne Berufe” oder “Green Money” waren einige unserer Lösungsansätze. Wir überlegten uns, dass Jugendliche, die beispielsweise noch nicht wissen was sie später einmal machen möchten genau in diesem “grünen Sektor” eine Chance finden, nämlich sich und ihre Interessen zu entfalten und dabei noch umweltfreundlich zu agieren. Dabei dachten wir nicht nur daran aus recycelten Materialien etwas kreieren zu lassen und somit den Kreativen eine Chance zu geben, sondern zum Beispiel auch daran, Aufklärungsarbeit in Schulen zu leisten und somit die Teenager anzusprechen, die zwar gerne etwas erklären, denen Mathe oder Geschichte aber doch zu trocken ist ;). Viele junge Menschen auf einem Fleck, viele Ideen. Gestärkt wurden unsere Denkprozesse vom leckeren tschechischen Essen, das wir jeden Abend im Hotel serviert bekamen. Allein schon der tschechischen Knödel wegen hat es sich gelohnt! Die Produkte waren übrigens regional, also mussten wir auch kein schlechtes Gewissen haben, als uns jeden Abend die Bäuche spannten ;).
Ebenfalls ein Highlight war die “Earth Hour” am 25.03. Hier wurde von 20 bis 21 Uhr das Licht in der ganzen Kleinstadt ausgemacht, zumindest war das der Plan. Immerhin hat das berühmte Nachoder Schloss das Licht für diese Stunde ausgeknipst und wir versuchten uns bei gefühlten minus 20°C warm zu halten, indem wir mit unseren selbstgemachten Fackeln ein wenig tanzten. Das war eindeutig ein gelungener Abend, wenn zugleich auch unser Abschiedsabend, denn am nächsten Morgen sollten wir noch einmal das leckere Frühstücksbuffet genießen können und dann ging es wieder ab nach Stuttgart..wenn wir nicht den Bus verpasst hätten ;).

Nina Fischer