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Unvergessliche Momente in Mexiko

Unvergessliche Momente in Mexiko

Internationale Jugendbegegnung in Mexiko, 2013

 

Am Freitag den 25.10.13 sind wir mit den Mexikannern morgens schon losgefahren zum Strand in Puerto Vallero. Nachdem wir Esteban von der Schule abgeholt haben, ging es dann so richtig los.

Wir sind erst 2 Stunden nach Tequila gefahren, um dort die Firma von Juan Cuervos zu besichtigen. Dort konnten wir sehen, wie Tequila auf der Agave gewonnen wird. Nachdem wir die Firma besichtigt hatten um 11 Uhr und alle etwas angetrunken waren, weil wir Tequila mit 52% probieren durften und noch Magarithas bekommen haben, haben wir uns auf dem Weg richtung Strand gemacht. Auf der Hinfahrt war es ziemlich lustig. Wir haben Deutsche-, Englische- und Mexikanische musik wild durcheinander angehört und mit gesungen. Unser Mexikolied ist dabei auch gleich entstanden.

Am Strand angekommen konnten wir alle unser Glück kaum fassen. Es war alles sehr schön und Traumhaft. Wir waren alle noch nicht mal richtig aus dem Auto ausgestiegen und sind schon zum Strand runter gelaufen und haben viele Bilder gemacht. Der größte Teil der Gruppe hat sich dann auch gleich umgezogen und ist schwimmen gegangen.

Nach unserer kleinen schwimmeinlage sind wir zurück zu unserem Haus und haben unsere Zelte zum Schlafen aufgebaut. Abends sind wir dann in die Stadt gefahren um etwas zu essen. Als wir dann wieder zu Hause waren, haben wir uns mit Gitarren und allem drum und drann an Tische und Bänke gesetzt, Musik gemacht, gelacht und geredet bis in die frühen Morgenstunden.

Am Samstag sind wir dann auch gleich morgens sehr früh aufgestanden und haben gewartet bis die Anderen vom Markt da waren, damit wir gemeinsam Frühstücken können und gleich Schwimmen gehen konnten.

Um 17 Uhr waren dann alle umgezogen und ausgeh fertig. Wir sind sind dann alle zusammen zu Benji nach Hause gefahren und haben seine Stadt besichtigt und auch bei ihm dann gegessen. Spät am Abend sind wir dann zurück an den Strand gefahren und sind dann auch alle schon etwas früher ins Bett wie am Vortag.

Am Sonntag waren wir dann alle nochmal bisschen am Strand. Gegen Mittag haben wir dann unsere Sachen zusaamengepackt und sind dann wieder richtung Guadalajara zurück gefahren.

Am Dienstag 29. Oktober sind wir alle (die deutsche Gruppe + Alberto + Leo) mit einem großen Van nach La Resolana gefahren. La Resolana ist ein kleines Dorf, ungefähr eine Stunde westlich von Guadalajara. Der Grund hinzufahren war, dass wir insgesamt 3 Tage in der Schule verbracht haben, wo wir mit ungefähr 40 Kindern im Alter zwischen 6 und 12 jeden Tag nachmittags die ´Outdoor-Spiele´ gespielt haben und unterschiedliche Art-Workshops durchgeführt haben.

Die Kinder waren wirklich süß, haben sich für uns und Deutschland allgemein interessiert, und mit großer Begeisterung haben sie mit uns alle Spiele gespielt, die wir vorgeschlagen haben. Am letzten, dritten, Tag haben wir für sie das deutsche traditionelle Essen vorbereitet, und zwar den Kartoffelsalat und die Maultaschen. Der dritte Tag war ziemlich festlich, weil die Kinder haben die ganze Woche davor die kleinen Altars für Samstag für ´Dia de los Muertos´ hergestellt und wir sollten an diesem Tag die drei besten auswählen. An diesem Tag gab es Musik, Tanzen, Essen und Feiern J Am Ende unseres 3-tägigen Aufenthaltes in der Schule in La Resolana war der Abschied wirklich schwierig. Die 3 Tagen haben nämlich gereicht, um die Namen von allen den süßen Kindern zu kennen, und mit einigen haben wir uns auch ein enges ´Band´ gebildet. Also wegzugehen war nicht einfach… Zuerst haben die Kinder angefangen zu weinen, dann wir und am Ende auch die Direktorin der Schule!

Was auch besonders an diesen drei Tagen war, war die Familie, bei der wir gewohnt haben – Santos und ihrer kleinen Tochter Natalia. Die Familie war unglaublich freundlich, gastfrei und angenehm. Wir haben uns vom Anfang an wie zu Hause gefühlt. Sie haben für uns die ganze Zeit typische mexikanische Speisen gekocht, zusammen sind wir auch zum Mariachi Konzert gefahren und einen Spaziergang durch einen schönen örtlichen Park gemacht. Am letzten Abend wollten wir uns bei ihnen herzlich bedanken – wir haben für sie Geschenke vorbereitet und auch für sie haben wir wie das deutsche Essen wieder gekocht und einen Kuchen gebacken.

Diese drei Tagen waren wirklich speziell und außergewöhnlich. Wir haben gesehen, wie die Leute auf dem Lande leben, nicht nur in einer großen Stadt wie Guadalajara. Wir haben Freude, gute Stimmung und eine riesige Gastfreundlichkeit erlebt. Jetzt haben wir selber erlebt, dass es kein Klischee ist, sondern eine reine Wahrheit.