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„Eine unvergessliche Zeit” – InterCOOLTour

„Eine unvergessliche Zeit” – InterCOOLTour

Internationale Jugendbegegnung
August 2017, Deutschland

Freitag früh, den 28. Juli, kamen bereits die mexikanischen Teilnehmer der Intercooltour an. Wir haben Sie von Flughafen abgeholt und erst mal zu Thano, einem der Leitungen, nach Hause gebracht, sodass diese sich ausruhen konnten. Am Abend hatten wir dort eine kleine „Fiesta“ und sind so, gemeinsam in die intercooltourischen zwei Wochen gestartet.

Samstag früh haben wir uns dann alle gemeinsam im Jugendwerk getroffen. Alle gemeinsam heißt diesmal, auch mit den Teilnehmern aus Deutschland und Südafrika. Jedoch gab es Komplikationen mit dem Flug der Südafrikaner, weswegen diese leider einen Tag später anreisen mussten. Dies war aber natürlich absolut kein Problem. Die Stimmung war trotzdem super und das komplette Team hat schnell zueinander gefunden – ebenso die verspäteten Südafrikaner am darauffolgenden Tag.

Bis wir Montagmittag den Aufbruch zu unserem ersten Camp gestartet haben, gab es viele Kennenlernspiele, wir haben gegrillt, einen Geburtstag gemeinsam gefeiert und ein Tagesprogramm mit verschiedensten Spielen für die besuchten Camps zusammengestellt. Spiele wie die Klassiker aus unserem Land,  bspw. faules Ei, aber auch Spiele aus den anderen vertretenen Ländern, wie z.B. aus Mexiko das Spiel „Perro“ (Hund) oder aus Südafrika das Choir-Game (Chor-Spiel). Dies hat zum Gruppengefühl erstaunliches beigetragen.

Unser erstes Camp war am Bodensee. Dort kamen wir abends an und haben zuerst mit den Kindern gegessen, uns vorgestellt und auch einige Spiele gespielt. Wir haben uns –  wie auch weiterhin in jedem weiteren Camp –  recht schnell eingefunden und uns mit dem verantwortlichen Team sehr gut verstanden. Am Bodensee hatten wir neben dem Programm mit den Kindern, welches überraschend gut gelaufen ist, auch Zeit für Workshops für unsere Gruppe. An diesen Tagen war Poetry Slam ein großes Überthema. Funda und Thano, welche beide selbst schreiben, haben einen kurzen Input zu diesem Thema gegeben und die Leute hatten anschließend Zeit, selbst etwas zu schreiben. Geschrieben wurde sehr viel, außer wir waren gestört von den Wasserschlachten, welche häufig am Bodensee vorkamen.

Das nächste Camp welches besucht wurde war ein Waldheim in Heidenheim, wo wir 5 ganze Tage geblieben sind. Dort hatten wir sehr viel Zeit unsere End-Ausstellung für Bayreuth zu planen. Es fing alles mit der sog. „Freitagsäktschon“ vom heidenheimer Waldheim an. Kurz zur Erklärung: In Heidenheim gibt es jeden Freitag diese Action, mit unterschiedlichsten Themen, um den Kindern nochmal zum Spiel dazu was drauf zu setzen. Wir, von der Intercooltour, hatten die Aufgabe uns „Verrückt“ zu verkleiden und die Witzbolde des Tages zu spielen. Es war super schön zu sehen, wie jede Person unserer Gruppe miteinander Tips ausgetauscht, wie man am besten das witzigste Outfit zusammenstellt. Von männlichen Bräuten über merkwürdige Alien-Geheimagenten bis hin zu Bärenkostümen war alles mit dabei. Es war eine tolle Erfahrung und alle hatten riesigen Spaß dabei!

Nach Heidenheim sind wir für eine Nacht zum Waldheim Raichberg nach Stuttgart-Ost gefahren. Dort wurden wir super herzlich vom Team mit einem großen Barbecue empfangen. Es war köstlich und gab uns die perfekte Möglichkeit, uns mit dem Team einzufinden und Freundschaften zu schließen. Am darauffolgenden Morgen hatten wir ein kleines Programm mit den Kindern. Das lief super, da wir in Raichberg sehr, sehr viel Platz zum austoben haben. Nach unsrem Programm sind wir auf eine Aussichtsplattform Stuttgarts gefahren um gemeinsam ein bisschen Pizza zu essen, zu entspannen und uns auszutauschen wie gut es bis zu diesem Zeitpunkt lief. Der Abend danach wurde in Gastfamilien individuell gestaltet und beendet.

In den darauffolgenden zwei Tagen schliefen wir in kleineren Grüppchen, getrennt in Gastfamilien. Tagsüber trafen wir uns in der Stadt um verschiedene Punkte abzuarbeiten. Teils war es Slams fertig schreiben, Museen besuchen oder kleine Stadtführungen und natürlich auch weiterhin die Ausstellung planen. Diese Tage waren auch total super, da wir endlich die Hauptzeit für unsere Gruppe nutzen konnten, und nicht bereits erschöpft vom Spielen mit Kindern waren.

Freitags sind wir dann schließlich gemeinsam mit dem Zug nach Bayreuth gefahren, um den letzten Feinschliff unserer Ausstellung zu planen und diese anschließend auch durchzuführen. Zur Ausstellung gehörten am Ende musikalische Auftritte selbst geschriebener Lieder, Poesie Aufführungen, Tänze, Texte und vieles kreatives mehr. Es war ein sehr schöner und entspannter Abend, welcher von Kreativität nur so überquellte.

Im Großen und Ganzen war unsere Tour mal wieder ein Erfolg voller Spiel, Spaß, Kreativität und Multikulturalität. Wie das Team welches versucht hat „borders“ zu „crossen“ sagt: „Eine unvergessliche Zeit, welche jeder mal erleben sollte.“